Aufstieg – Kein Halten mehr in der Bettwiesenhalle

SKV Unterensingen – SG Schozach-Bottwartal 33:24 (18:13)

Michael Schwöbel feiert mit dem SKV Unterensingen die zweite dominante Meisterschaft in Folge, die „Spitzmäuse“ steigen folgerichtig in die vierthöchste deutsche Spielklasse auf. Mit 33:24 siegen die Hausherren während ihres finalen Tanzes gegen die SG Schozach-Bottwartal. Nach dem Abpfiff kennt der Jubel keine Grenzen mehr.
Lohn der harten Arbeit
Mit nahezu unverändertem Kader bestritten die „Spitzmäuse“ die Saison 2025-2026. Lediglich ein kürzer getretener Maximilian Schlau sowie die beiden Neuzugänge Nico Hiller und Luca Mangold unterscheiden die diesjährige von der makellosen Meistermannschaft der vergangenen Verbandsligarunde. Eine Mannschaft, in der Zusammenhalt ganz groß geschrieben wird, setzt sich gegen alle Widrigkeiten durch und feiert den größten Erfolg der Unterensinger Vereinsgeschichte. Seit seinem Antritt im Jahr 2022 hat Schwöbel ein intaktes Kollektiv geformt, das so rund agiert, dass es auch von einzelnen Ausfällen nicht auszuschalten ist. Dass sich der Erfolg auf Grund des großen Vorsprungs seit Wochen andeutete, darf das Erreichte in keinster Weise schmälern und muss genügend gefeiert werden. Die „Spitzmäuse“ stechen aus einer starken Liga vor allem mit ihrer Konstanz heraus.
Ein ausführlicher Bericht folgt…
SKV Unterensingen – SG Schozach-Bottwartal 33:24 (18:13)
SKV Unterensingen: Deuschle, Heinz (13/1 Paraden); Brunngräber (1), Pracht (10/2), Werbitzky (3), Volz (1), Reinold (3), S. Kenner (2), Böck (3), Fuhrmann, Mangold (1), Hiller (1), Münch (2), Brändle (6).
SG Schozach-Bottwartal: Ernst; Koch (4/2), Linder (2), Hornung (2), Kienzle (n.e.), Gries (4), Reichert (5), Carpouzis (1), Stahl (1), Lehmann (3), Schneider, Keller, Kornmann (2), Schulze.
Siebenmeter: 2/2 – 2/4 (Pracht trifft alle – Schulze scheitert an Heinz, Stahl wirft daneben).
Zeitstrafen: 2 – 4 (Pracht – Keller, Schulze).
Spielverlauf: 5:2, 11:9, 15:10, 18:13 – 21:16, 23:18, 30:20, 33:24.
Schiedsrichter: Saleh Khosrawikatoli, Benjamin Schwaderer
Zuschauer: 500
Beste Spieler: Heinz, Pracht – Koch, Gries.
Foto: Ralf Just