Am Samstag ging es für unsere Dritte zur TSG Eislingen 2 – und schon beim Betreten der Halle war klar: Heute wird nicht nur Handball gespielt, sondern gleichzeitig sauniert. Gefühlt 40 Grad, natürlich harzfrei, und ein Hallenboden mit Dellen und Löchern, die nachweislich schon vor den ersten Einschlägen unserer Kreisläufer vorhanden waren.
Als wäre das noch nicht genug, war der Boden stellenweise nasser als der Bodensee. Zeit zum Wischen? Offenbar knapp bemessen. Also hieß es: Ball festhalten, Füße sortieren und Aquaplaning vermeiden.
Sportlich erwischten wir keinen guten Start und lagen schnell mit 2:7 zurück. Danach fanden wir besser ins Spiel und kämpften uns bis zur Pause auf 12:15 heran. Nach dem Seitenwechsel wurde es sogar noch einmal richtig spannend: Beim 19:18 waren wir wieder bis auf ein Tor dran. Leider konnte Eislingen anschließend wieder davonziehen und gewann am Ende mit 33:26.
Auch das Drumherum hatte wieder einiges zu bieten. Eine Zwei-Minuten-Strafe gegen uns gab es tatsächlich nach der „Schwalbe des Tages“.
Und nachdem vor zwei Wochen noch 3,50 € Eintritt für unseren Schinken aufgerufen wurden, musste das Team dieses Mal sein Wasser selbst organisieren: neun Flaschen für schlanke 22 Euro. Bei dem Preis hatten wir kurz überlegt, ob jede Flasche vor Anpfiff noch vom Sommelier vorgestellt wird.
Am Ende also keine Punkte, dafür Sauna, Wassersport und neun Flaschen flüssiges Gold.


